CYBELA VERLAG Dr. Thorsten Pietschmann

Oybin Lückendorf

 

Cybela Bildhandbücher

Die Cybela Bildhandbücher stellen in Wort und Bild Geschichte, Architektur und Kunst ausgewählter Städte dar. Sie sind als Nachschlagewerke zu gebrauchen. Dabei wurde auf eine übersichtliche Präsentation ein Hauptaugenmerk gerichtet. Neben einem einleitenden kunsthistorischen Abriss werden die wichtigen Bauwerke in Einzelbeschreibungen aufgeführt, wobei einer Text- jeweils eine Bildseite beigestellt ist. Die Fotografien werden für jeden Band neu angefertigt. Die Bücher der Reihe erscheinen im handlichen Format von 12 x 17 cm.


Band 1

 

Thorsten Pietschmann
Zittau. Architektur und Kunst.
12 x 17 cm. 248 Seiten.
Mit 155 Abbildungen.
1. Auflage 2015.
ISBN 978-3-944470-01-6
19,80 €
Lieferbar (Lieferung erfolgt per Post; Rechnung mit ausgewiesener MwSt.; Versandkostenfrei in Deutschland).

Die im 1945 entstandenen Dreiländereck Deutschland-Tschechien-Polen gelegene Stadt Zittau blieb im 2. Weltkrieg unzerstört. 1255 vom böhmischen König Ottokar II. zur Stadt erhoben, entwickelte sich Zittau im Mittelalter und in der frühen Neuzeit zu einer der wichtigsten Städte Böhmens bzw. seit 1635 der Oberlausitz. Die frühere Bedeutung der Stadt spiegelt sich noch heute in zahlreichen repräsentativen Bauten und Kunstwerken wieder. Darunter findet sich beispielsweise das besterhaltene Mendikantenkloster der Oberlausitz, welches die Franziskaner ca. 1260–1290 errichteten und das wegen zahlreicher Ausbauten in Renaissance- und Barockzeit zu den eindrucksvollsten Anlagen in diesem Gebiet zählt. Von Baumeistern der Prager Dombauhütte wurde gegen Ende des 14. Jahrhunderts die Kirche Zum Heiligen Kreuz erbaut, in der heute das Große Zittauer Fastentuch von 1472 aufbewahrt wird. Die Stadt erlebte in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts eine weitere Blütezeit, die den Ausbau in barocken Formen nach sich zog. Das Barock ist in seiner Entwicklung noch heute in der Stadt von seinem frühesten Einsetzen um 1678 bis zu seinen spätesten Ausformungen, um 1740 in das Rokoko übergehend, in Bauten und Denkmälern präsent. Besonders hervorzuheben sind die zahlreichen erhaltenen Kleinbauten der Sepulkralkunst (Grufthäuser), die in dieser Zeit im Kurfürstentum Sachsen die höchste Qualität erreichten, sowie die zahlreichen Grabdenkmäler. Karl Friedrich Schinkel lieferte die Pläne für den Umbau der Stadtkirche St. Johannis, die zu den bedeutendsten klassizistischen Sakralbauten im Freistaat Sachsen gehört. Zeitgenössisches Bauen hat auf dem Campus der Hochschule Zittau-Görlitz qualitätvolle Werke hervorgebracht.

Das Cybela-Bildhandbuch informiert in übersichtlicher Darstellung über Geschichte, Architektur und Ausstattung wichtiger ausgewählter Bauwerke der Stadt Zittau. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Bereich der Architektur und der damit verbundenen Malerei und Skulptur. Einleitend steht ein kurzer Abriss der Zittauer Architektur- und Kunstgeschichte. Mit 155 Abbildungen.

Inhalt:

Zittau: Geschichte, Architektur und Kunst

Sakralbauten 
Profanbauten
Villen und Häuser
Brunnen und Denkmäler


 

Band 2

 

Thorsten Pietschmann
Dresden. Architektur und Kunst.
12 x 17 cm. 520 Seiten.
Mit 347 Abbildungen.
1. Auflage 2013
ISBN 978-3-944470-00-9
19,90 €           
Lieferbar (Lieferung erfolgt per Post; Rechnung mit ausgewiesener MwSt.; Versandkostenfrei in Deutschland).

Das 1206 erstmals erwähnte Dresden war im Mittelalter bereits wegen der steinernen Elbbrücke von Bedeutung. Als nach der Erbteilung Sachsens 1485 die Albertiner ihren Herrschaftsmittelpunkt in Dresden einrichteten, begann der Aufstieg zur Residenzstadt. Höhepunkte des Wirkens der Wettiner waren der Ausbau des Schlosses zu einer der frühesten und größten Renaissanceanlagen in Deutschland unter Kurfürst Moritz und die Anlage des Zwingers unter August dem Starken. Die Schatz-, Gemälde- und Skulpturensammlungen erhielten bereits sehr früh museale Organisationsstrukturen. Darüber hinaus entwickelte sich die Stadt im 19. Jahrhundert auch zu einem Zentrum historistischen Bauens, dessen Protagonist Gottfried Semper war. Nach der weitreichenden Zerstörung der Stadt 1945 zählen der Wiederaufbau und die Rekonstruktion der Frauenkirche, des Schlosses und großer Teile der Altstadt zu den bedeutendsten Leistungen der Denkmalpflege in Deutschland seit 1945. Als neue Landeshauptstadt hat Dresden aber auch namhafte zeitgenössische Architekten und Künstler beschäftigt wie Daniel Libeskind, Norman Foster und A. R. Penck.

Das Bildhandbuch Dresden informiert in übersichtlicher Darstellung über Geschichte, Architektur und Ausstattung wichtiger ausgewählter Bauwerke der Stadt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Bereich der Architektur und der damit verbundenen Malerei und Plastik. Einleitend steht ein kurzer Abriss zur Dresdner Architektur- und Kunstgeschichte.
 
Inhalt:
Dresden: Geschichte, Architektur und Kunst
Sakralbauten

Sakralbauten seit 1892 eingemeindeter Stadtteile
Friedhöfe
Residenzbauten der Altstadt
Schlösser und Adelspalais
Regierungsbauten
Profanbauten
Villen und Häuser
Brunnen und Denkmäler
Technische Bauten und Wirtschaftsbauten
 
Autor

Thorsten Pietschmann, geboren 1969, stammt aus Neugersdorf in der Oberlausitz. 1992–1998 Studium der Alten Geschichte und Ägyptologie an der Humboldt-Universität zu Berlin, 2009 Promotion in der Fachrichtung Alte Geschichte. Lebt in Lückendorf im Zittauer Gebirge. Freiberufliche Tätigkeit, u. a. Publikationen zur Kunstgeschichte und zur Antikenrezeption in der Oberlausitz.

 


 


Kunstführer 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Thorsten Pietschmann
Das Erbbegräbnis der Familie Kanitz-Kyaw. Hainewalde.
12 x 17 cm. 24 Seiten.
Mit 14 Abbildungen.
1. Auflage 2015
ISBN 978-3-944470-03-0
4,50 €           
Lieferbar ab 12. August 2015 (Lieferung per Post; Rechnung mit ausgewiesener MwSt.; Versandkosten in Deutschland 1,00€).

Das Erbbegräbnis der Familie Kanitz-Kyaw in Hainewalde im Südosten der Oberlausitz gehört zu den Höhepunkten barocker Sepulkralkunst auf dem Gebiet des ehemaligen Kurfürstentums Sachsen. Der Kunstführer vermittelt einen Eindruck über Geschichte, Architektur und Ausstattung dieses bedeutenden Bauwerkes und Denkmals der hochstehenden Begräbniskultur einer vergangenen Epoche.